iPhone 7 – Testbericht

Wir haben das iPhone 7 genau unter die Lupe genommen. Wie es sich im Test schlägt und ob sich ein Kauf lohnt, klären wir in diesem Artikel.

Design 

Das iPhone 7 hat sich vom Design im Vergleich zu seinem Vorgänger nicht stark verändert. Auch die Abmessungen sind noch identisch. Die auffälligste Neuerung ist aber natürlich die 3,5mm Klinkenbuchse für Kopfhörer, welche nun mit dem iPhone 7 weggefallen ist. Auch verlaufen nun die Antennenstreifen nicht mehr horizontal über die Aluminiumrückseite, sondern sind entlang der oberen und unteren Kante angebracht. Somit sieht die Rückseite des iPhone 7 sauberer und einheitlicher aus. Eine weitere Veränderung wurde am „Kamerahubbel“ vorgenommen. Denn beim iPhone 7 ist dieser noch vom Gehäuse umrandet. Die Auffälligste Neuerung ist jedoch nun die Farbvariante „Jet Black“. Bei dieser Farbvariante sieht es aus, als ob das iPhone aus Glas bestehen würde. Nebenbei fühlt es sich auch so an. Wir konnten jedoch feststellen, dass die Oberfläche des Jet Black iPhones sehr anfällig für Kratzer und Fingerabdrücke ist. Dieses Problem haben wir hingegen beim matt-schwarzen iPhone nicht feststellen können. Die Farbvariante „matt-schwarz“ ist ebenfalls neu und hat somit die Farbvariante Space Gray, welche noch beim iPhone 6s verfügbar war, abgelöst. Wer sein Smartphone oft im Regen verwendet kann sich nun freuen. Denn nun ist das iPhone 7 endlich IP67 zertifiziert. Im gesamten ist das iPhone 7, wie man es auch von Apple erwartet, sehr hochwertig verarbeitet. Es ist ein richtiger Handschmeichler und liegt hervorragend in der Hand.

Display

Das Display besitzt weiterhin „nur“ eine Diagonale von 4,7 Zoll. Die Auflösung mit hat sich nicht verändert, wodurch die Pixeldichte von 326 PPI erhalten bleibt. Es konnte uns im Test in den Punkten Farben und Blickwinkeln in ganzer Linie überzeugen. Auch mit dabei ist das 3D-Touch Feature. Das Dispaly strahlt nun mit 625 cd/m2 auch etwas heller als sein Vorgänger, dem iPhone 6s. 

 

Was nun mit dem iPhone 7 ganz neu ist, dass es nun keinen physischen Homebutton mehr gibt. Dieser ist nun nur noch eine druck sensitive Touch-Fläche, welcher mit der eingebauten Taptic Engine den Tastendruck vortäuscht.

Performance

Das Herzstück des iPhone 7 ist der A10 Fusion chip von Apple. In diesem arbeitet zudem noch ein M10 Motion Coprozessor, welcher für leichte Anwendungen zuständig ist. Der gesamte A10 Chip besitzt eine 64-Bit Architektur und wird von 2GB Arbeitsspeicher unterstützt. Der Arbeitsspeicher hört sich zwar im Vergleich zu anderen Android Geräten klein an, ist jedoch unter IOS ordentlich groß. In Kombination zeigt es in keinerlei Anwendung irgendwelche Schwächen. Die komplette UI läuft butterweich und Mikro-Rukkler kennt das iPhone 7 nicht. 

Aber auch das iPhone 7 hat einige Schwächen. Somit ist der interne Speicher zwar nun endlich in der Basisversion 32GB groß, kann aber leider Apple typisch immer noch nicht mit einer MicroSD Karte erweitert werden. Auch der Akku ist mit seinen 1960 mAh eher nur befriedigend. Da das iPhone 7 auch kein Quick Charging unterstützt, dauert es auch deutlich länger den Akku aufzuladen als beispielsweise bei einem Samsung Galaxy S7 oder OnePlus 3T.

Kamera

Während Apple im iPhone 7 Plus als Hauptkamera eine Dual Kamera einbaut, wurde im iPhone 7 nur eine „normale“ Kamera mit einer Linse eingebaut. Diese besitzt jetzt eine Blende von f1,8. Hinter der Linse versteckt sich dann ein 12MP Sensor. Auch neu mit dabei ist auch ein Bildstabilisator. Die Hauptkamera produziert im Alltag sehr gute Bilder. Diese sind scharf, haben sehr gute Farben und einen guten Dynamikumfang. 

Auch die Frontkamera wurde überarbeitet. Diese besitzt nun einen 7MP Sensor mit einer Blende von f2.2. Die Frontkamera ist nun in der Lage FullHD Videos aufzunehmen. Auch besitzt die Frontkamera einen automatischen Bildstabilisator. Auch hier konnten uns die Aufnahmen am Ende überzeugen.

Fazit 

Das iPhone 7 ist ein gelungener Nachfolger vom iPhone 6s. Es besitzt eine hervorragenden Performance, tolle Kameras und eine sehr hochwertige Verarbeitung. Schade ist natürlich die weggefallene 3,5mm Klinkenbuchse für Kopfhörer und der etwas kleine Akku. Der Preis ist natürlich mit 750€ (Basiskonfiguration) ambitioniert, aber das waren die iPhone Preise ja schon immer.

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